Exkursion u.a. zu den Steinbrüchen nach Vilshofen   11. Mai

 Vilshofen, Schweiklberg: exotische Dekorgesteine sowie Sedimente auf dem Grundgebirge

Erste Station, die weithin sichtbare Abtei Schweiklberg. die Kirche wurde Anfang des  20. Jahrhunderts im Jugendstiel errichtet.

Wanderung auf dem „Granit-Weg“ durch das untere Vilstal

Das Grundgebirge des Bayerischen Waldes zieht sich von Vilshofen bis Passau über die Donau nach

Süden. Durch die hohe Bedeckung mit Sedimenten kommen die Gesteine nur an wenigen Stellen

an die Oberfläche. Die Vils scheidet sich vor Vilshofen, im Engtal, tief in dieses Grundgebirge ein und

so kommt an den Flanken der Granit zum Vorschein.  Ab Mitte des 19. Jahrhunderts produzierte man

im Engtal Pflastersteine und Schotter in mehr als einem Dutzend Steinbrüchen. Eine Eisenbahn

erleichterte den Transport. 100 Jahre dauerte die Ära des Granitanbaus im Engtal. Die Natur eroberte

die Steinbrüche, Halden und Relikte aus jener Zeit zurück. Auf den sogenannten Granitweg wird diese

Thematik dem Interessierten nahe gebracht.

Schotterwerk in Neustift  Granit und die Sedimentauflagerung

Der  Steinbruches der Niederbayerischen Schotterwerke Rieger + Seil GmbH & Co. KG in Neustift bei  Vilshofen zeigt Erdgeschichte pur. Auf einer 300 Mill. Jahre alten Granit Hochscholle liegen Sedimentauflagerungen der letzten 60 Mill. Jahre. Diese Zeugen von einem flachen Meer mit verschiedenen versteinerten Muscheln, von alluvialen Ablagerungen wie Schotter und Lehm und vom, durch die Winde der Eiszeiten angewehten Löß.

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© Gerhard Lehrberger und Theo Haslbeck